Bei all dem was wir so machen, schreiben, diskutieren entsteht ja auch ne ganze Menge an Geschichten und Gedichten die so eigentlich gar nichts mehr mit nanowrimo zu tun haben.
Hier ist das Ergebnis des Gedichtes, welches ich mal auf der Fahrt zum Nanotreffen angefangen hatte: (Rolf taufte es spontan auf den Namen Autobahnraststätte – leider passte der Titel im Nachhinein nicht mehr)
Zweitausendjetzt
Zahlen die brechen
Knicken
Heulen wie Stroh
Ungetragene Rettungswesten
Ratten im Zoo
Tote, haarige, scheue entwischen
Worte die Tage in Wochen verwischen
Und irgendwo dazwischen
zwischen zwei Wochen
hat der der nicht sterben will die Regeln gebrochen
hat der der Nichts wissen will alles kapiert
Gewinner bleibt wer unsern Zweikampf verliert
Zerfallender Zusammenhang
Scherben die lachen
über Kinderschuhe
die selbst Kindern nicht passen
Eine Arena zwischen Küche und Fenster
unsre toten Kuscheltiere
spielende Gespenster
Und irgendwo dazwischen
zwischen zwei Wänden
gestikulierend
mit Füßen und Händen
in einer Sprache
(welche hab ich vergessen)
beten wir um
die Einfachheit der Dinge
erklären zu können
und dafür das es noch ginge
Legen sich hin
Gedanken
tun uns weh
trinken
warten
scheißen
auf den ADAC
(Sommer 2007)
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sehr schön … ich gliedere mein Gedicht jetzt dazu … g, rené
Ich war Heute im Woyton und wurde als Dichter entlarvt =):
Die Sünde war der Schlange List
als Eva von dem Apfel ißt
Versuchung raubte den Verstand
was Adam viel zu spät erkannt
Doch sollte dies sie niemals trennen
Liebe ließ sie dies erkennen
Die Schönheit war so greifbar nah
so hell, so rein, sonnenklar
Sie träumten viel vom Paradies
wodurch sie nie der Gedanke verließ
Das Leben ist göttlich Spiel
und der Anfang ist das Ziel
Die Hoffnung stillte diesen Hunger
wie ein saftig großes Steak
doch größer wurde der Kummer
das Paradie war nur fake
lieben Gruß,
rené
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