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	<title>Kommentare zu: &#220;bung: Ihr Lieblingsbuch in einem Satz</title>
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	<description>Schreib deinen Roman - 50.000 Wörter in 30 Tagen</description>
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		<title>Von: edgar</title>
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		<dc:creator>edgar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 17:50:53 +0000</pubDate>
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		<description>“Fiesta” von Ernest Hemingway, geschrieben 1926, Originaltitel: “The Sun Also Rises” (rororo 22603, gelesen im Juli/August 2007)

“Fiesta“, Hemingways erster Roman, ist eines meiner Lieblingsb&#252;cher, weil es Mut macht, selber einen Erstling zu schreiben.

Hemingway probiert seine knappe Sprache hier erstmals an einem Roman aus. Die Zahl der Charaktere ist &#252;bersichtlich, jede Hauptfigur wird mit wenigen S&#228;tzen charakterisiert, erst im Laufe des Romans folgen tiefergehende Enth&#252;llungen, das gilt auch f&#252;r den Ich-Erz&#228;hler. Die Handlung ist sehr konzentriert, es gibt keinerlei Geschwafel.

Ich hatte zuvor “Paris - ein Fest f&#252;rs Leben” gelesen, Hemingway erz&#228;hlt darin &#252;ber die Entstehung von “Fiesta” und &#252;ber seine Schwierigkeiten, einen Roman zustande zu bringen. Er berichtet &#252;ber ein Treffen mit Scott Fitzgerald, den Autor von “Der gro&#223;e Gatsby”:

    Ich versuchte, ihn dahin zu bringen, seine Geschichten so gut zu schreiben, wie er konnte und nicht mit Tricks, so dass sie einem Schema entsprachen, wie er mir fr&#252;her einmal erkl&#228;rt hatte.
    “Du hast jetzt einen ausgezeichneten Roman geschrieben”, sagte ich zu ihm, “und du darfst keinen Kitsch schreiben.”
    “Der Roman verkauft sich nicht”, sagte er. “Ich muss Geschichten schreiben, und es m&#252;ssen Geschichten sein, die sich verkaufen.”
    “Schreib die beste Geschichte, die du schreiben kannst, und schreib sie so direkt wie du kannst.”

“Schreib die beste Geschichte, die du schreiben kannst, und schreib sie so direkt wie du kannst.” Ich wollte sehen, wie Hemingway das angestellt hat. Das Ergebnis hei&#223;t “Fiesta”.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Fiesta” von Ernest Hemingway, geschrieben 1926, Originaltitel: “The Sun Also Rises” (rororo 22603, gelesen im Juli/August 2007)</p>
<p>“Fiesta“, Hemingways erster Roman, ist eines meiner Lieblingsb&#252;cher, weil es Mut macht, selber einen Erstling zu schreiben.</p>
<p>Hemingway probiert seine knappe Sprache hier erstmals an einem Roman aus. Die Zahl der Charaktere ist &#252;bersichtlich, jede Hauptfigur wird mit wenigen S&#228;tzen charakterisiert, erst im Laufe des Romans folgen tiefergehende Enth&#252;llungen, das gilt auch f&#252;r den Ich-Erz&#228;hler. Die Handlung ist sehr konzentriert, es gibt keinerlei Geschwafel.</p>
<p>Ich hatte zuvor “Paris &#8211; ein Fest f&#252;rs Leben” gelesen, Hemingway erz&#228;hlt darin &#252;ber die Entstehung von “Fiesta” und &#252;ber seine Schwierigkeiten, einen Roman zustande zu bringen. Er berichtet &#252;ber ein Treffen mit Scott Fitzgerald, den Autor von “Der gro&#223;e Gatsby”:</p>
<p>    Ich versuchte, ihn dahin zu bringen, seine Geschichten so gut zu schreiben, wie er konnte und nicht mit Tricks, so dass sie einem Schema entsprachen, wie er mir fr&#252;her einmal erkl&#228;rt hatte.<br />
    “Du hast jetzt einen ausgezeichneten Roman geschrieben”, sagte ich zu ihm, “und du darfst keinen Kitsch schreiben.”<br />
    “Der Roman verkauft sich nicht”, sagte er. “Ich muss Geschichten schreiben, und es m&#252;ssen Geschichten sein, die sich verkaufen.”<br />
    “Schreib die beste Geschichte, die du schreiben kannst, und schreib sie so direkt wie du kannst.”</p>
<p>“Schreib die beste Geschichte, die du schreiben kannst, und schreib sie so direkt wie du kannst.” Ich wollte sehen, wie Hemingway das angestellt hat. Das Ergebnis hei&#223;t “Fiesta”.</p>
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